Lustige Marktforschung

Ich mag ja Marktforschungsinstitute. Mal im Ernst: Wen interessiert denn sonst, was ich gerne esse, trinke und im Radio höre? Außerdem werden die armen Tanten im Callcenter bestimmt so oft abgewiesen, daß ich es schon als gute Tat ansehe, mich mal mit denen zu unterhalten.

Heute gab es ein echtes Highlight, nämlich eine Radio-Song-Befragung. Mir wurden ca. 15 Songausschnitte vorgespielt und ich mußte sagen, ob ich das Lied kenne, wie es mir gefällt und auf welchem Sender ich mir das am ehesten vorstellen könnte. Es fing an mit „Push the Button“ von den Sugababes, was ein extrem dumpfes Lied ist („my sexy ass has got him in a new dimension“…), mir aber extrem gut gefällt (wie vieles von den Babes). Mit „Last Christmas“ wurde es aber schon sehr schnell haarig. Insgesamt war das eigentlich ziemlich lustig, ein paar Liedchen kannte ich auch noch gar nicht. In einem halben Jahr darf die Tante nun noch einmal anrufen.

Schön, wenn das Telefon ab und zu mal klingelt….

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3 Antworten zu Lustige Marktforschung

  1. Sophie schreibt:

    Ich liebe diese Marktforschungsleute auch. Das ist lustig!

    Und die sehen auch nicht, wie ich rote Wangen bekomme, wenn sie mich fragen, ob ich nur Unterwäsche aus Baumwolle oder auch Unterwäsche mit Kunstfaser-Anteil trage…

    Im übrigen merken die auch nie, wie ich lüge, wenn sie mich nach meinem Einkommen fragen… Tut das nicht jeder?

  2. Miss Sophie schreibt:

    Über mein Einkommen schweige ich mich immer aus, das geht die schließlich gar nichts an! Auch heute mußte sie mir zum Abschluß ja noch einen kleinen reinwürgen, weil sie gerne wissen wollte, ob ich mit jemandem zusammen wohne. Hallo, wenn es noch jemand anderen geben würde, mit dem ich mich über meine Songvorlieben unterhalten könnte, dann hätte ich wohl nicht so lange mit ihr gequatscht! Darüber könnte man mal eine Studie machen: Singles und Telefonmarktforschung

    So, nun pflege ich meine Beziehung mit Mark Harmon.

  3. Sophie schreibt:

    Es geht doch nichts über quasireale Beziehungen!–>

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