Schweine!

Klickt man auf den Titellink sieht man ein von mir entworfenes knuddeliges Borstenvieh, das einiges über mich verrät.

Ich bin also „analytical, cautious, and distrustful“ und „secure, stubborn, and stick to my ideals“. Ich denke fast, das stimmt alles. Doch am meisten kommen diese Eigenschaften wohl zum Tragen, wenn man es mit Schweinen zu tun hat.
Wenn es nach mir ginge, könnte die Fehde mit t-online längst ruhen. Aber nach mir geht es nicht, und die können anscheinend nicht gut verlieren. Heute kam meine erste Rechnung, seitdem ich den DSL-Anschluß habe. Ich will gar nicht darüber meckern, daß es drei Monate brauchte, bis ich die erste Rechnung bekam und ich nun 100 Euro auf einmal löhnen muß. Im Grunde entspricht dies sogar einem zinslosen Kredit. Danke t-com! Bemerkenswert sind aber Punkt 1 und Punkt 7 im Vergleich. Ich habe einen Volumentarif und bezahle da auch gerne für. Aber wie sollte ich es bloß schaffen, mit nur einem Anschluß gleichzeitig einen zweiten Tarif zu haben? Sprich, was zum Teufel soll dieser dubiose Classic-Tarif, den ich niemals wollte und auch nie in Auftrag gegeben habe?
Das konnte mir der Typ bei der (immerhin kostenfreien, aber auch ständig besetzten) Rechnungshotline auch nicht erklären. Er bräuchte, sagte er, eigentlich gerade drei Rechner, um das zu analysieren (für jeden Monat, den ich DSL habe, einen???), so mußte er immer rumklicken, um der Lösung auf die Spur zu kommen, und stöhnte dabei etwas beunruhigend. Am Ende gab es keine Lösung, nur das Zugeständnis „Irgendwas ist da verkehrt“. Er leitet das weiter, denn er als armer Callcenter-Fuzzi kann da natürlich nichts machen. Ich kriege eine schriftliche Benachrichtigung, was daraus wird. Ich fürchte, mein Konto wird noch vor meinem Briefkasten damit belastet werden.

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8 Antworten zu Schweine!

  1. Sophie schreibt:

    Oh Mann, eines Tages kannst du ein Buch über die Idioten von der Telekom schreiben. Es wird ein Bestseller. Ganz sicher.

    Hatte ich schon erwähnt, dass ich mit Alice noch nie Probleme hatte? Und auch keine umständlichen Rechnungen kriege, weil ich DSL-Flatrate und Telefonanschluss einfach als einen Preis zahle? Ich glaube, es gibt sogar Kohle, wenn man jemanden wirbt, sowohl der Neukunde als auch der Werber kriegt was…

  2. Miss Sophie schreibt:

    Das wäre natürlich eigentlich ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann. Bei mir in der Ecke ist das allerdings nicht möglich, habe ich gerade noch mal getestet. Ich glaube, der kleinste Anschluß bei denen ist „Alice 2000“ und dafür reicht hier die Bandbreite nicht.

    Aber was sollte ich hier denn immer in meinen Blog schreiben, wenn ich die Nasen von der t-com nicht mehr hätte?

  3. Sophie schreibt:

    Stimmt. So muss man das sehen. Das Glas ist halb voll. Chaka. (Wie hieß bloß dieser Holländer, bei dem die Kandidaten zur Motivation immer Chaka sagen mussten?)

    Auf den Schweinelink bin ich übrigens auch gekommen, witzigerweise… Ich habe meinen Fähigkeiten entsprechend mehr so ein Kinder-Schweinchen gemalt, zumal mit der Maus, das ist nicht einfach. So toll wie deinen sah es jedenfalls nicht aus. Die Aussagen, die sich vom Schwein auf mich rückschließen ließen, waren aber sehr widersprüchlich. Vielleicht heißt das aber auch was, fällt mir grad ein…

  4. Miss Sophie schreibt:

    Der Typ hieß Emil Ratelband, oder so ähnlich. Wenn meine Kollegen Recht hatten, sitzt der nun übrigens im Gefängnis wegen Steuerhinterziehung. Chaka, nur noch drei Jahre!

    Dieses „Stumblo On“ ist wirklich super, ich benutze es jeden Tag. Ich habe mir aber auch wirklich sehr viel Mühe gegeben bei meinem Schweinchen.

  5. Roland schreibt:

    Beim nächsten Anruf im Callcenter nach dem Vorgesetzten fragen. Das so lange wiederholen, bis Du jemanden an der Strippe hast, der Dir helfen kann. Chaka!

  6. Sophie schreibt:

    Ja, Emil Ratelband! Mann, das war noch beste Fernsehunterhaltung. So was gibt’s ja heute gar nicht mehr…

  7. ___desdemona___ schreibt:

    Hoi.

    Ja, die Telekomiker, die sind schon super.. Ich telefoniere mit denen auch mittlerweile jeden Tag, mit wachsender Begeisterung. Ich glaube den neuen Sprachcomputer bei der 1000 haben die wegen mir eingefuehrt. Wenn man da fragen zum Internetanschluss hat wird man direkt aus der Leitung geworfen.

    Was bei mir jetzt aber anscheinend geholfen hat war: „Entweder sie stornieren das jetzt, Frau xyz (namen immer aufschreiben), oder ich gebe das direkt an meine Anwaeltin weiter und lasse sie pruefen ob das unter Betrug laeuft. Ich habe den Tarifwechsel naemlich nicht in Auftrag gegeben. Wie schreibt man ihren Namen noch gleich?“ Jetzt habe ich eine email Bestaetigung ueber die Stornierung der Aenderung. Mal sehen was die naechste Rechnung sagt.

    Davor war ich auch 2-3 Wochen lang huebsch quer durch ganz Deutschland verbunden worden, von einem unfaehigen CallCenter Menschen zum naechsten. Das schoenste war immernoch die Dame aus den neuen Bundeslaendern, die mich nicht aussprechen liess, immer wieder betonte ich muesse erst die gelieferte Hardware zurueck senden, und sie koenne da garnichts machen. Das ich keine Hardware erhalten habe hat sie nicht sonderlich interessiert, unbeirrt kam bei jedem angefangenen Satz von mir die Unterbrechung von ihr „Sie muessen erst die Hardware zurueckschicken.“ „Aber ich ha..“ „Nein, ich kann da garnichts machen wenn sie die Hardware nicht zurueckschicken.“ „Darf ich bitte mal aus..“ „Sie unterbrechen mich doch staendig. Fallen sie mir mal nicht ins Wort.“ „Wiebi..“… Sie hat dann irgendwann gesagt „Wenn sie in diesem Ton mit mir reden, beende ich jetzt das Telefonat“ und hat aufgelegt. Das nenne ich mal Kundenfreundlich und zuvorkommend.

    Gestern rief uebrigends ein Herr Stange bei mir an und wollte wissen wie zufrieden ich mit dem Service der Telekom sei. Ich glaube ich habe noch nie so gelacht. Der arme Mann.

  8. Miss Sophie schreibt:

    Man sollte mal einen Telekomiker-Blog aufmachen, wo jeder seine Erfahrungen mit den Nasen reinschreiben darf. Das gibt bestimmt 100 Posts pro Tag, einer schräger als der andere. Noch genialer wäre natürlich ein Podcast mit den Mitschnitten der Gespräche.
    Mich lassen die eigentlich schon ausreden. Ich hatte es auch meistens, daß man seine Zustimmung dazu geben konnte, daß das Gespräch aufgezeichnet wird. Das nutze ich natürlich und eigentlich sind die auch ganz nett.

    Übrigens hätte ich die ganze Rechnungsärgerei fast vergessen und habe heute noch mal nachgeschaut. Die angekündigte schriftliche Bestätigung hat es natürlich nicht gegeben, aber auf meinem Konto waren plötzlich die gesamten Mäuse, wie angedroht, flöten. Also wieder angerufen. „Jaaa, Rechnungen können wir nicht stornieren“. „Ääh?“ „Wir können ihnen nur das Geld gutschreiben.“ „Wo ist der Unterschied?“ „Bei ihrer nächsten Rechnung wird ihnen das gutgeschrieben.“ Alles doch nur ein billiger Trick, damit es überhaupt eine nächste Rechnung GIBT und man nicht sofort köndigt. Immerhin habe ich nun sogar die Vorgangsnummer zu meiner tollen Gutschrift. Da die mit 123 anfängt, habe ich aber irgendwie das Gefühl, daß der Heini sich die spontan ausgedacht hat.

    Und zu deren Telefonaktionen: Neulich fragte mich einer, ob ich nicht eine Homepage bei t-online (natürlich gegen Gebühr) aufmachen möchte. „Ne, will ich nicht. Ich habe ja schon eine.“ „Ach wirklich, wo denn?“ „Bei blogger.com“ „Hmm, davon habe ich ja noch nie was gehört!“

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