Mirooooooooooooo!

Ja, ganz recht, Miro lautet die Devise heute. Denn was wäre Poldi ohne Miro, der ihm immer solche Sahne-Vorlagen liefert. Daß Miro das tut, zeugt von einem sehr guten Charakter, denn schließlich hat er selbst ja die Möglichkeit Torschützenkönig der WM zu werden und würde dann einen goldenen Schuh bekommen. Der Miro scheint einfach ein unglaublich lieber Kerl zu sein, der bringt bestimmt auch immer den Müll runter und seiner Frau sonntags das Frühstück ans Bett.

Apropos Schuhe: Ist noch jemandem das böse Schuhfoul eines Schweden an Metzes Treter aufgefallen? Also, Metze hat’s ja den einen Schuh ausgezogen und Jens Lehmann fing auch gleich hektisch an rumzuwinken und zu brüllen („Metze, Dein Fuß! Guck doch mal auf Deinen Fuß! Du hast da was verloren!“ vielleicht aber auch ein anderer Wortlaut) und Metze töffelt zurück zu seinem Schuh – und da kommt so ein Knäckebrot und tritt voll gegen Metzes armen Schuh. Bitte? Hoffentlich gibt’s das Video bald im Netz, das muß noch mal untersucht werden. Diese Szene hat übrigens auch offenbart, warum es eine Strafe ist, mit meiner Mutter Fussi zu gucken. Nicht nur, daß ihre Kommentare total berechenbar sind (immer, wenn einer vom Platz muß, heißt es: „Jetzt sind sie in der Unterzahl und gewinnen das Spiel – das hat man schon oft gesehen“), als die Aktion von Metze noch ein paar mal aus anderen Perspektiven wiederholt wurde, hieß es gleich: „Jetzt spielen die einfach weiter!“ Uff.

Und nun der eigentliche Grund des Postings: Der Screenshot-Beweis für meinen aktuellen Platz im Tippspiel, nachdem wir die Schweden wie prophezeit 2 : 0 weggehauen haben.

Tabelle (click to enlarge and envy)

An dieser Stelle winkt ein T-Shirt auf mich, doch ich überlege nun schon, mich gezielt zurückfallen zu lassen, da mir eine Uni-Hamburg-Kaffeetasse nützlicher erscheint.

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6 Antworten zu Mirooooooooooooo!

  1. Sophie schreibt:

    „Gezielt zurückfallen lassen“ – super!

    Das mit Metze war echt ziemlich dreist. Aber er sooooo süß aus ohne Schuh! So schnuffelig. Bei Kloses Aktionen ist mir immer mal wieder ein „Unglaublich“ oder „Mein Gott, spielt der gut“ entwichen. Und das will was heißen.

  2. Miss Sophie schreibt:

    Ich mache das übrigens gerade mit dem gezielt zuückfallen, weil die Tortillas ja unbedingt ein Tor schießen mußten. Was ist eigentlich das landestypische Backwerk von Argentinien? Jedenfalls wäre es andererseits auch nicht schlimm, wenn die Mexis doch noch gewinnen, weil evtl. leichterer Gegner von Miro & Co + wenn ich noch einmal Maradona sehen muß, kriege ich einen Anfall. Wer ist denn jetzt eigentlich die blonde und wer die dunkelhaarige Frau? Eine ist seine Tochter, oder?

  3. Sophie schreibt:

    Nachos vielleicht?

    Maradona ist so cool! Hat sich erst mal auf die Ehrentribüne geschmuggelt… Wer würde dem hyperaktiven Maradona schon sagen „Du kummst hier net rein“? Ich glaube fast, die dunkelhaarige ist die Tochter. Aber so genau weiß ich es auch nicht. Wieso singt Udo Jürgens diesen Peter-Maffay-Song „Du“??? Das ist ja eine Qual.

  4. Miss Sophie schreibt:

    Ne, Nachos kommen auch aus Mexiko. Pfft, die Mexis haben Backwerk wie Sand am Meer erfunden. Aber was soll man auch machen, wenn man eigentlich nur Mais als Rohstoff hat? Zu Argentinien fallen mir vor allem saftige Steaks ein.

    Von Udo Jürgens gefallen mir nur die etwas fetzigeren Sachen. Und die Konzerte von ihm sollen wirklich legendär sein, hab ich mir sagen lassen. Vielleicht hört Dein Nachbar aber ja auch gerade Peter Maffay und hat bloß die CD gewechselt? Oder er hat sich eigens für diesen Anlaß eine kleine Compilation „Deutscher Schlager am Ende eines schönen WM-Tages“ zusammengestellt.

  5. Sophie schreibt:

    Ich kann ja wohl noch Peter Maffay und Udo Jürgens unterscheiden!! Meine Kindheit war ein einziger Alptraum, weil ich ja recht alte Eltern habe, die schon damals gerne Schlager gehört haben statt mal diese fetzigen 70er Popsongs mitzunehmen in die 80er… Und ich, als naives Kind, das glücklich ist, wenn die Lieder auf deutsch sind, zum Mitsingen, konnte sie ALLE auswendig…

  6. Miss Sophie schreibt:

    Oh, oh, das wurde natürlich nie in Frage gestellt. 😉

    Meine Kindheit war der Albtraum im Quadrat, weil meine Mutter nicht nur Schlager, sondern vor allem Volksmusik gehört hat. Bei uns in der Küche lief immer „Welle Nord“ im Radio. Und ich konnte auch alle Songs von Stephanie Hertel mitsingen. Das ist wirklich hart. Heutzutage steht meine Mutter auf Hansi Hinterseer und ich bin immer wieder erstaunt darüber, daß mein Musikgeschmack sich ein bißchen weiterentwickelt hat.

  7. Ratilius schreibt:

    Das macht das musikalische Rebellentum für die Kinder natürlich deutlich einfacher, als wenn die Eltern Rock und Pop für sich reklamieren würden.

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