Wohnungssuche – Teil I

Viele meiner getreuen Leser werden es vielleicht schon wissen: Seit einiger Zeit bin ich auf Wohnungssuche. Nein, leider nicht in der schönsten Stadt der Welt, in der ich zur Zeit wohne, sondern in der zweitschönsten. Na, dem schönsten Städtchen vielleicht. Ich war allerdings noch nie da – die Rede ist von: Göttingen.

Tja, Mathematiker zieht es zahlreich nach Göttingen, vor allem, wenn sie ihr Diplom hinter sich haben und ihr Hirn noch ein bißchen weiter martern wollen. Na gut, daß ich irgendwann gerne Frau Dr. rer. nat. Miss Sophie sein möchte, weiß sicher auch schon ein Großteil der geneigten Leserschaft. In Göttingen habe ich nun ein Plätzchen gefunden, nebst finanzieller Versorgung, doch dazu vielleicht später einmal mehr. Da ich nicht ausschließlich im Institut wohnen möchte, muß ich mir natürlich eine kleine Wohnung suchen. Und dazu wird morgen mal ein erster Anlauf gestartet. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie aufgeregt ich bin! Zumal das ganze meine erste eigene Wohnung sein wird! Als Fahrer, Bürgen und moralische Unterstützung kommen meine Eltern erst mal mit, außerdem finden Vermieter das hoffentlich süß, wenn man mit Mama und Papa auf der Matte steht. Vielleicht auch bedenklich, aber immer noch besser als mit Hund oder Katze im Schlepptau. Nun muß ich nur noch versuchen, meiner Mutter klarzumachen, daß Sprüche wie: „Wenn meine Tochter hier erstmal zwei Wochen drin gewohnt hat, sieht das aber nicht mehr so ordentlich aus.“ in solchen Gelegenheiten nicht so vorteilhaft sind. Mal sehen, wie’s wird. Am Donnerstag gibt es hoffentlich eine erste Nachberichterstattung. Bis dahin darf mir jeder viel Erfolg wünschen.

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4 Antworten zu Wohnungssuche – Teil I

  1. Sophie schreibt:

    Oje, Wohnungssuche… Furchtbar, da kann ich ja gerade mitreden, bloß dass ich noch bis 1.11. Zeit habe. Ich wünsche jedenfalls viel Glück und Erfolg. Ich glaube, Göttingen ist ganz cool, ich kenn da auch ein paar Studierende, die es ganz schnuckelig finden. Musst ja nicht bis ans Ende deiner Tage dableiben. Ist aber bestimmt eine tolle neue Sache!!

  2. Miss Sophie schreibt:

    Für das Ende meiner Tage strebe ich absolut einen ruhigen Lebensabend und plötzliches Umkippen und Hinübersein in Hamburg an.
    So was wie „schnuckelig“ oder „süß“ und „niedlich“ hab ich jetzt schon viel gehört. Vergleicht man das aber mit meinem aktuellen Wohnort am absoluten Rand von Hamburg, wird es dort bestimmt noch ein wenig belebter sein. Direkt in der Innenstadt ist wohl ab und zu mal was los.
    Zwei Termine sind auch schon ausgemacht, ansonsten hoffe ich auf die lokale Tagespresse.

  3. Thomas schreibt:

    An dieser Eltern-Theorie könnte was dran sein. Als ich vor ein paar Jahren meine erste eigene Wohnung besichtigt habe, war mein Vater dabei. Das hat dem Vermieter wahrscheinlich so eine Sicherheit gegeben, nach dem Motto, wenn der arme Student die Miete nicht mehr zahlen kann, hat er ja noch Eltern an die man sich wenden könnte. Na ja, oder er hat es süß gefunden, aber das hätte ich dann wieder merkwürdig gefunden.

  4. Ratilius schreibt:

    Bei Verhandlungen ist personelle übermacht nie verkehrt.

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