Die richtige Einstellung

Heute ca. zwei Stunden mit Prof. über Beweis aus Artikel sinniert. Festgestellt, daß Beweis irgendwie großer Murks ist. Ferner festgestellt, daß Reparatur nicht so ganz trivial. Später darauf geeignet, daß Problem auf jeden Fall knifflig ist. Problem immer noch offen.

Prof. daraufhin aufmunternd zu mir: „Seien Sie nicht frustriert.“ Ich darauf: „Hmm. Bin ich aber.“ Prof: „Na gut. Zeigt auch, daß Sie die richtige Einstellung haben.“

Merke: Mathematiker lernen Frustrationstoleranz in ihrem Studium, nicht aber Frustrationsvermeidung.

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3 Antworten zu Die richtige Einstellung

  1. die doktorin schreibt:

    Tja, aber wenigstens hattest du einen tollen Moment, als du dachtest, du hättest den Beweis. Außerdem: Wenn jemand jemals Frustrationsvermeidung erlernen sollte: Ich zahle jeden Preis.

  2. Miss Sophie schreibt:

    Ne, ich hab das eigentlich nie so richtig gedacht. Die Verfasser von dem Artikel haben das wohl mal gedacht. Hoffentlich hatten die wenigstens einen guten Moment…

  3. die doktorin schreibt:

    Meine Güte, ich raff aber auch gar nix in letzter Zeit!! Muss am Alter liegen, kam ist man Mitte Zwanzig, schon nimmt das alles ab… Aber so lernst du ja dann gleich, dich für andere zu freuen! Das ist eine unglaublich tolle Charaktereigenschaft. Auch wenn es nun quasi eben nichts mehr gibt, für das du dich für sie freuen könntest… Der Gedanke zählt.

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