Der Vorteil von Zersteutheit

liegt in den vielen positiven Überraschungen, die einem immer wieder vollkommen unverhofft über den Weg laufen. Z.B. wenn man hungrig den Kühlschrank öffnet, auf der Suche nach einem Abendbrothappen und dann sieht, daß dort ja noch der Krautsalat steht, den man gestern im Jim Block gekauft und total vergessen hatte.

Die Nachteile? Hab ich schon mal davon erzählt, wie ich testen wollte, ob ich den Selbstbräuner vertrage, und mich drei Tage später auf dem Klo plötzlich fragte, welche fiese Krankheit sich eigentlich durch braune Flecken auf dem Oberschenkel ankündigt?

Man entscheide selbst, ob die Vor- oder die Nachteile überwiegen.

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22 Antworten zu Der Vorteil von Zersteutheit

  1. Zazie schreibt:

    Irgendwie finde ich es schlimmer, wenn man mit zerstreuten Menschen zusammen lebt, die einem ständig fragen, ob man nicht vielleicht die Brille oder die Zahnbürste gesehen hat. Und wenn man dann die Zahnbürste in einem Bett findet und das Schnurlostelefon im Schminktäschchen etc….

    Also wenn man selbst zerstreut ist, dann ist es auf jeden Fall dienlich, wenn man so eine wie mich im Haus hat, die weiss wo alles rumliegt 😦

  2. Miss Sophie schreibt:

    Ja, das ist auch ein Nachteil. Wenn ich etwas nicht finde (insbesondere Autoschlüssel, wenn ich gerade dringend los muß, um pünktlich zu sein), dann werde ich immer ein bißchen böse. Eigentlich nur böse auf mich selbst, aber man sollte mich dann lieber nicht in meiner Sucherei stören…

  3. pinkbuddha schreibt:

    Aber im großen und ganzen ist Zerstreutheit schon ganz gut. Das Leben bleibt spannend. Problematisch ist das nur mit Menschen, die man noch nicht kennt. Die wissen dann nicht, dass ich dauernd zu spät komme oder dass ich meine Brille nicht finden kann, weil ich sie auf der Nase trage. Bisher haben sich aber alle dran gewöhnt. Wenn man sonst so perfekt ist wie ich, braucht man eben auch kleine Schwächen…. 😉

  4. Miss Sophie schreibt:

    Das sag ich mir auch immer. Hey, dafür liebt uns die Welt, oder nicht?

  5. pinkbuddha schreibt:

    Wenn nicht dafür, wofür sonst? 😉

  6. Ratilius schreibt:

    Die Brille ist mein meistverlegter Gegenstand nachdem ich mir angewöhnt habe den Schlüssel immer an die gleiche Stelle zu legen.
    Richtig gemein wird es erst, wenn man eines Tages eine so starke Sehschwäche hat, dass man die Brille nicht mehr sieht 🙂

    Als ich für mein Vordiplom gelernt habe habe ich ein Plastiksieb am Herd festgebacken (

  7. Miss Sophie schreibt:

    Ja, wenn man viel lernt, dann wird es plötzlich deutlich schlimmer. Die Geschichte mit dem Sieb ist ja echt cool. Klebt es da noch immer?

    Ich verlege am liebsten Schlüssel, meine Brille habe ich ja immer auf der Nase.

  8. pinkbuddha schreibt:

    Jemand schon mal Pizza im Topf aufwärmen wollen, den Topf mit Pizza dann aber auf dem Herd vergessen? Na also… (Na gut, da hatte ich auch ein bisschen was getrunken…)

  9. Miss Sophie schreibt:

    Pizza im Topf erwärmen????

    Ich habe nur sehr, sehr oft Pizza im Backofen vergessen, so daß ich mir jetzt eigentlich immer einen kleinen Küchentimer stelle, der mich an mein Nahrungsmittel erinnert.

  10. Zazie schreibt:

    Seit wann macht man Pizza in einem Topf ?? 🙂
    Man lernt nie aus….

  11. pinkbuddha schreibt:

    Die Pfanne war dreckig… Küchentimer sind mir genauso zuwider wie Bedienungsanleitung. Das macht man nach Gefühl 😉 Ein recht gutes Zeitgefühl habe ich aber wirklich. Daher brauch ich sowas normalerweise nicht.

  12. Miss Sophie schreibt:

    Pizza in der Pfanner erwärmen???

    Ich geh jetzt einfach mal davon aus, daß Du in Deiner jetzigen Wohnung keinen Backofen hast?

  13. pinkbuddha schreibt:

    Und hier schließt sich der Kreis Zerstreutheit: Ich hab einfach nicht bedacht, dass normale Leute die Pizza im Backofen erwärmen! So definiert sich dann wohl Zerstreutheit: Vergessen, dass es außer der eigenen Logik auch noch eine allgemeingültige Logik gibt…

    Ich hatte mal einen kleineren Backofen, aber der (irgendwann hab ich die Story schon mal zum allgemeinen Unverständnis im alten Blog zum Besten gegeben) war dreckig und ich bekam wichtigen Besuch und stellte ihn mitsamt einem überflüssigen Tisch kurzerhand auf den Hausflur. Ein paar Tage später war beides weg.

  14. Ratilius schreibt:

    Das Plastik des Siebes hat sich in den lustigen kleinen Rillen der Platte eingenistet, so dass ich noch lange Freude an dem Vorfall hatte.
    Mit der Zeit hat es sich dann verdünnisiert.

    @Pizzaconnection
    Kann man Pizza denn in einer Pfanne oder gar einem Topf zubereiten?!?
    Am Stück oder geschnitten?

  15. pinkbuddha schreibt:

    So ein Stück aus der Pfanne ist schön knusprig und wird nicht so leicht schwarz wie im Ofen. Kann ich nur empfehlen. Ist nicht so abwegig, wie es sich anhört.

    Das mit dem Plastik hat sicherlich toll gerochen. Ich hab mal eine heiße Pfanne auf einen Gummihandschuh gestellt. Das war nicht so lecker, wie das roch.

  16. Ratilius schreibt:

    Genauer gefragt: „Wie ist das Ergebnis?“
    (unten verbrannt und oben gefroren?)

  17. Miss Sophie schreibt:

    Ja, ich erinnere mich an die Backofen-Geschichte. Macht man dann einen Deckel auf die Pfanne? Sonst stelle ich mir das auch ungewöhnlich vor. Steht das eigentlich hinten auf der Pizza-Packung als mögliche Option drauf?

  18. pinkbuddha schreibt:

    Pardon, heute drück ich mich irgendwie unklar aus. Ich mache natürlich keine tiefgefrorene Pizza in der Pfanne warm. Ich wärme nur Pizza auf, die ich am Vortag irgendwo bestellt habe oder die schon einmal in irgendeinem Ofen aufgebacken worden ist. Und es geht wirklich gut!

  19. Miss Sophie schreibt:

    Ok, ich hab’s kapiert.

  20. Zazie schreibt:

    Ich hab mal eine ur-teure Wasserkanne von Alessi auf dem Herd vergessen.
    Zuerst wars ja nicht so schlimm, weil sie ja voll war mit Wasser.
    Dann hab ich sie leider TOTAL vergessen und bin ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen, na ihr wisst schon, was kommt 😦
    Die Kanne war noch da, aber ohne Inhalt und ausserdem war sie ohne Griff.
    DH, der schöne, hellblaue Griff hatte sich verselbstständigt und war nur noch ein komisches Gebilde….. Er ist sozusagen über den Herd davongelaufen….und auch darüber hinaus. Hab Stunden gebraucht, um die Schweinerei zu beseitigen, aber immerhin bin ich nicht abgebrannt.

    Also von wegen Zerstreutheit… 😦

  21. Inga schreibt:

    Ich wusste gar nicht, dass JB auch DEIN Laden ist. Da er bei mir ganz in der Nähe anzutreffen ist und in der Fuhle die einzige Alternative zu Döner darstellt, findet man mich da auch regelmäßig. Leider neigen sie dazu, das Chicken für den Burger anbrennen zu lassen.

  22. Miss Sophie schreibt:

    JB ist wirklich toll. Die Burger sind tausend Mal leckerer als bei McDoof oder WürgerKing, in Bergedorf könnte man aber die Pommes bemängeln. Die sind irgendwie nicht so richtig knusprig. Außerdem kriegt man die immer in so einer kleinen Schachtel, und darin werden sie dann noch matschiger, wenn man sie etws liegenläßt. So eine offene kleine Tüte wäre da wohl sinnvoller. Aber ansonsten ist der Laden nur zu empfehlen!

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