Die erschütternde Email – nur ein Spaß?

Im letzten Post wurde ja von der letzten Nachricht der T-com berichtet. Die Gespräche mit den Hotline-Mitarbeiten scheiterten jedoch meistens schon daran, daß keiner dieses dolle Highspeed-Paket für e-fellows kannte und damit auch die wenigsten mein Problem nachvollziehen konnten. Nun fand ich immerhin eine kostenfreie Hotline auf der e-fellows-Seite, die verheißungsvoll klang. Diese Hotlines werden wirklich immer besser. Jetzt bekommt man schon zu Beginn die erwartete Wartezeit mitgeteilt: 2 Min. Und die stimmte sogar! Dafür brauchen die also ihre e-fellows, denn in Warteschlangensystemen sind solche Prognosen nicht immer ganz unkomplex. Aber egal. Tatsächlich tat der Mann am anderen Ende der Leitung so, als hätte er von der ganzen Geschichte schon mal was gehört. Er hatte übrigens eine ziemlich fiese Sprachstörung. Hmm, haben die eine Sprachgestörten-Quote im Call-Center zu erfüllen? Na gut, das war nicht politisch korrekt von mir. Jedenfalls war der ganz nett, konnte aber die Aufregung nicht verstehen. Alles würde hübsch ordentlich auf seinem Computer angezeigt, die Bestellung, der Auftrag, die Bestätigung. Keine Ahnung, wieso ich diese Email erhalten hätte, die mich um Jahre altern ließ, denn alles sähe so aus, als wäre es verdammt in Butter.

Wie jetzt? Alles nur ein Spaß? Was für eine Art von Humor ist das denn bitte? Herr Ricke, Sie haben gewiß schon als Kind Fliegen die Beine ausgerissen und Frösche mit einem Strohhalm aufgepustet. Aber Fliegen und Frösche haben auch keine Telefonanschlüsse! Ich kann nur auf Gesagtes verweisen, und Sie bitten, endlich jemand anderen zu ärgern!

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9 Antworten zu Die erschütternde Email – nur ein Spaß?

  1. pinkbuddha schreibt:

    Wäre natürlich schön, wenn du das noch offiziell von der T-Com bestätigt bekommen könntest. Sonst ist das ja alles etwas unsicher… Und ohne DSL ist gar nicht lustig.

  2. Miss Sophie schreibt:

    Ach, mittlerweile glaube ich denen. Mir scheint meine Erklärung, daß das System sich einfach ein bißchen „verschluckt“ hat, eigentlich ziemlich plausibel. Ich bin da jetzt mal zuversichtlich und rege mich nicht auf.
    Am Donnerstag muß mein Wägelchen zum TÜV, das reicht mir erstmal an Sachen, die ich um die Ohren habe und um die ich mich aktuell kümmere.

  3. Sascha schreibt:

    Hmm, naja. Ich hatte mal ganz ähnliche Erfahrungen mit Arcor.
    Ich denke, die „Großen“ sind Sie doch alle recht ähnlich ;(
    Nur nicht den Kopf hängen lassen 😉

  4. I-I schreibt:

    Mein lieber Alice-Betreuer hat mich heute am Ende Gesprächs auch noch versucht zu ver*******: „ja alles kleingeschrieben, auch die Zahlen (sic!) !“

    In sofern ist der Riese aus Deutschland noch ne ganze Ecke freundlicher als der aus Italien!

    LG

  5. pinkbuddha schreibt:

    Die bei Alice sind wirklich immer sehr nett. Sogar meinen spontanen Umzug kriegen die noch gebacken. Und man kann sich werben lassen 😉

  6. Claudia schreibt:

    Hoffentlich hast du keine Herzschwäche. Diese Nachrichten können einen wirklich umhauen.
    Ich wünsche dir viel Glück!

  7. Zazie schreibt:

    Liebe Sophie……ich will ja nicht gemein sein, (ich meine, ich verstehe dich total und hab solche Sachen auch schon oft erlebt)
    Aber trotzdem….ich lach mich kaputt 🙂

    Dein Schreibstil…tztztz..*Ich hau mich ab*, wie man in Österreich sagt.

  8. Kreuzberger schreibt:

    Der „exzellente“ Service ist – neben dem Preis – einer der Gründe, warum ich mich von den Telekommern verabschiedet habe. Arcor hat es z.B. im Gegensatz zu den Ex-Monopolisten geschafft, dass ich meinen Telefon- und DSL-Anschluss sogar ein paar Tage vor dem zugesagten Termin bekommen habe. Bei der Telekom musste ich beim letzten Mal nach dem Termin noch vier Wochen warten (inklusive extrem unfreundlicher und fauler Techniker) – und beim vorletzten Mal sogar drei Monate.

  9. Miss Sophie schreibt:

    Ich war jetzt aber doch positiv überrascht, denn die Dame, mit der ich am Freitag gesprochen hatte, hatte sich tatsächlich noch mal gemeldet und recherchiert. Es gibt tatsächlich nichts, was nun gegen meinen Auftrag spricht. Juchu! Und hier im Institut gibt es ja auch Internet 😉

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