Verflixt und angenäht

Wenn ich wieder in Reichweite meiner Kamera bin (die sich zur Zeit in Göttingen befindet), werde ich meiner geneigten Leserschaft präsentieren können, womit ich mir so handwerklich das Wochenende vertrieben habe. Zum einen wurden wunderbare Plätzchen erstellt, zum anderen wurde kräftig gebastelt. Doch dazu später mehr.

Obwohl ich ja handarbeitlich nicht ganz ungeschickt bin, nähe ich nicht gerne Knöpfe an. Das Vernähen von den Fäden überfordert mich irgendwie. Ich habe immer Angst, daß sich der Faden löst und ich den Knopf verliere, weswegen ich tausend Knötchen knote und den Faden dann aufwendig im Stoff verzwirbele, denn hängende Fäden finde ich auch irgendwie ein bißchen, hmm, eklig. Um so mehr ärgert es mich, daß man eigentlich dauernd Knöpfe annähen muß und zwar bei relativ neuen und auch nicht unbedingt ganz billigen Sachen. Aktuelles Beispiel ist meine Esprit-Strickjacke, (die Lederflicken finde ich einfach nur toll!) mit so Lederknöpfen. Die fallen jedenfalls einer nach dem anderen ab. Reiner Zufall, daß es mir immer noch rechtzeitig auffällt. Heute habe ich mal die ursprüngliche Befestigung inspiziert. Vier ca. 5 Zentimeter lange Fäden. Durch die Vierfachlegung sieht es so aus, als wären die Knöpfe relativ fest, aber natürlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich ein 5 Zentimeter langer Faden, der nicht verknotet wurde, löst. Schämt Euch, Esprit-Leute, daß ich jetzt wieder zu Nadel und Faden greifen muß.

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6 Antworten zu Verflixt und angenäht

  1. pinkbuddha schreibt:

    Das mit den Knöpfen hab ich mir immer auf, bis ich bei Muddern bin… So lange kann ich warten. Aber dass das bei nicht wirklich billigen Sachen passiert, ist wirklich dreist.

    Ich hab jetzt auch gebacken: Die Cookies sind einfach super geworden, außen knusprig, das Innenleben schmilzt auf der Zunge. Hm, lecker. Außerdem hab ich die Macadamia-Köpfchen gemacht, die sind ein bisschen trocken, kann aber an mir liegen. Außerdem hat meine Mutter ihre Mission nicht erfüllt und gesalzene Macadamias gekauft, was dem Geschmack ein kleines bisschen schadet… Aber es ist noch im Rahmen.

  2. Miss Sophie schreibt:

    Hmm, mit salzigen Macadamias stell ich es mir zwar gerade ein bißchen eklig vor, aber wenn Du sagst, daß sie gut sind, glaube ich Dir natürlich. Übrigens sind Macadamias irre teuer, haut mich immer wieder um.

    Dann werde ich die Cookies mal als nächstes probieren, die sahen ja auch superlecker aus. Jetzt werfe ich mir erstmal ein paar von den Amaretto-Herzen ein.

  3. pinkbuddha schreibt:

    Ja, ich mag die so gern essen, aber die kosten einfach wirklich viel Geld – also relativ gesehen. Dass sie also salzig sind, geht einigermaßen, aber insgesamt sind die Kekse nicht soooo der Knaller. Sie schmecken aber sehr schön weihnachtlich durch diese Orangen-Mandel-Schoki bzw. die Aromen.

    Die Cookies sind hingegen tatsächlich der Knaller. Und sind wesentlich unaufwändiger.

  4. pinkbuddha schreibt:

    Ich wunderte mich schon, ob es nach 12 ist, weil über meinem Kommentar schon die neue Uhrzeit steht… Aber du hast wohl nur deine Einstellungen noch nicht geändert… 😉 Könnten die ja auch mal automatisieren, das blöde Sommer-/Winterzeit-Phänomen.

  5. Miss Sophie schreibt:

    Mensch, das hab ich ganz vergessen. Hätte nämlich auch gedacht, daß die das automatisch machen.

    Aber, bin ich blöd, hier steht doch gar keine Uhrzeit über den Kommentaren?

  6. Miss Sophie schreibt:

    Uff, jetzt ist mein letzter Kommentar nach oben gerutscht. Den vorigen bitte nach pinkbuddhas Anmerkung zur Uhrzeit denken, danke!

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