Denken statt Lutschen

Als in letzter Zeit viel beneidete Besitzerin von zwei Adventskalendern (einen mit Ü-Eiern, einen mit Haribo, vielen Dank an die Schenker 😉 ), möchte ich an dieser Stelle mal ausdrücklich auf die Gefahren von zuviel Süßkrams-Konsum hinweisen. Kinderschokolade scheint sogar derart aufs Gehirn zu schlagen, daß ich heute ca. fünf Minuten brauchte, um zu kapieren, was ich mit diesem Ding aus dem Ü-Ei machen sollte. Erst relativ spät kam ich so in den Genuß einer ultimativen Kreisel-Aufzieh-und-Abschuß-Vorrichtung. Erinnert sich noch wer an die Zeiten, als man Kreisel mittels Daumen und Zeigefinger selber in Rotation versetzen mußte?

Damit das nicht schlimmer wird, sei an dieser Stelle auf einen tollen Service des DFG-Mathematik-Zentrums Matheon hingewiesen. Schon zum vierten Mal wurde von den fleißigen Mathematikern dort ein digitaler Adventskalender zurechtgeschnürt. Jeden Abend um 18 Uhr öffnet sich ein Türchen mit einer mathematischen Knobelaufgabe. An mathematischem Handwerkszeug reicht das aus, was man in der Oberstufe gelernt haben sollte. Vor allem sind aber Ausdauer und Kreativität beim Lösen der Aufgaben gefragt. In den letzten Jahren wurde zudem am Schluß der Aufgaben häufig erläutert, in welchen Anwendungsgebieten der Mathematik ähnliche Fragestellungen auftauchen. In meinen Augen ein tolles Projekt, das auch sehr großen Anklang gefunden hat. Außerdem gibt es auch etwas zu gewinnen!

Also viel Spaß beim Knobeln!

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8 Antworten zu Denken statt Lutschen

  1. pinkbuddha schreibt:

    Hm, ich bleib bei den Süßigkeiten. 😉

    Allerdings habe ich dieses Jahr einen Kalender mit einfachen Schokoladenstückchen drin, also ohne Figuren wie Schneemänner oder Glocken oder so… 😦

  2. Miss Sophie schreibt:

    Diese Schokokalender hatte ich als Kind oft, bloß mag ich so Vollmilch-Schokolade ohne alles eigentlich überhaupt nicht. Aber ich mußte doch etwas reifen, um meine Wünsche bei der Adventskalenderbeschenkung besser durchsetzen zu können 😉

  3. pinkbuddha schreibt:

    So was gab es ja früher auch alles nicht. Die Milchschoko mag ich auch nicht, aber es ist spannend, welche Figur im Kalender drin ist. Jetzt hab ich statt der Figuren aber leckerere Schoki.

  4. Ratilius schreibt:

    oh ein Mathe-Adventskalender – ein weiterer Pflichttermin im allabendlichen Rundgang durchs Netz.

  5. Miss Sophie schreibt:

    Die erste Aufgabe war auch supereinfach, nur die von gestern hat mich schon total umgehauen. Physik habe ich ja komplett aus meinem Hirn verdrängt. Man bräuchte wohl Reihen-/Parallelschaltung von Widerständen und das Kirchhoffsche Gesetz oder so. Oder natürlich Englisch-Kenntnisse und Google 😦

  6. thomas schreibt:

    Die Gefahr der dickmachenden Adventskalender im Blick, hängt bei mir ein Bayernlos-Kalender. Jeden Tag ein neues Los und in den letzten drei Tagen habe ich immerhin schon die sensationelle Summe von 1 Euro gewonnen. Na ja, falls ich irgendwann bis zum 24. Dezember nicht mehr zu finden bin, hab ich das 250.000 Euro-Los gefunden und bin erstmal in einen kurzfristigen Weihnachtsurlaub gefahren. 😉

    PS: Und das Aufreisen von Losen ist bei weitem nicht so kompliziert wie Matheaufgaben.

  7. Miss Sophie schreibt:

    Immerhin schon ein Gewinn! Wirklich witzig, was es mittlerweile alles an Adeventskalendern gibt.

    Ich schau mal nach, was heute im Ü-Ei des Tages steckt.

  8. thomas schreibt:

    Na ja, ich sehe die Sache so, in meinem Los kann eine Niete stecken, aber wenn in deinem Ü-Ei mal nichts drinn ist, kannst du das ganze zurück ins Geschäft bringen. 😉

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