Geschenke, Geschenke!

Anbei eine kleine Übersicht über das, was der Weihnachtsmann mir gebracht hat. Um ehrlich zu sein, vielleicht sollten wir uns in der Familie doch weniger schenken. Ich bin da nächstes Mal jedenfalls für. Das Auspacken macht zwar Spaß, aber was soll man eigentlich mit dem ganzen Kram?

  • Ein Vogelhäuschen. Ein gutes Geschenk, insbesondere da ausdrücklich erwünscht. Die kleinen Piepmätze in Göttingen können damit prächtig abgefüllt werden. Ziemlich spießig? Ja, aber wenn ich groß bin, will ich auch mal Spießer werden.
  • Ein Einkaufsgutschein für einen Einkaufsbummel mit meiner Mama. Auch ein gutes Geschenk. Bummeln macht Spaß und danach hat man garantiert etwas, das einem auch gefällt.
  • Victorian Lace Today. Ein Buch mit vielen Anleitungen für gestrickte Schals und tollen Fotos. Ich muß mir Mittwoch passende Wolle kaufen!
  • Einen Taschenkalender. Eigentlich schwöre ich auf den Kalender auf meinem Laptop, aber man kann den ja nicht überall mit hinnehmen. Insofern: Nicht übel.
  • Ein Frühstücksset bestehend aus Tasse, Untertasse und Frühstücksteller von Villeroy&Boch. Die Farbe ist passend zu meinem Orange in der Göttinger Wohnung. Und es ist Villeroy&Boch! Ich geh ziemlich darauf ab, muß ich zugeben.
  • Ein Filmkalender. Schon eine Tradition, da ich die Dinger recht gerne mag. Übrigens positioniere ich sie bevorzugt im Badezimmer. Da ist man schließlich jeden Morgen.

Das sind all die Geschenke von meinen Eltern. Es scheint sich auszuzahlen, wenn man jemanden 25 Jahre kennt. Jedenfalls bin ich ziemlich zufrieden. Dazu kamen heute noch ein paar Geschenke von meinen Geschwistern:

  • Ein Puzzleball. Das hat Spaß gemacht, den zusammenzupuzzeln.
  • Noch ein Kalender, der dann wohl in der Küche positioniert werden muß.
  • Noch was fürs Gehirn. Hmm, ich finde ja eigentlich, daß mein Gehirn schon durch meinen Job ganz gut gefordert wird. Außerdem stehen da so Sachen drin, wie: „Gehen sie heute in ein Museum in ihrer Nähe“ als Tipp des Tages. Auf sowas steh ich ja nicht so.
  • Ein Duschgel. Schnuppert ganz gut.
  • Ein Foto von meiner Nichte. Heute war sie von den ganzen Geschenken ziemlich überfordert, aber auf dem Foto sieht sie wirklich süß aus.

Ist schon mal jemandem aufgefallen, daß man in der Familie so eine Art von „Tags“ zu vergeben scheint, nach denen man Geschenke aussucht: Solche Tags wie „hat Kinder“ (meine Schwester) , „Australien-Fan“ (mein Bruder), „Hobby-Koch“, „Leseratte“, „Bastler“ (um nur weitere Beispiele zu nennen) oder „Brain“ (das scheint mein Tag zu sein). Vielleicht noch „etwas müffelndes Brain“ 😉 . Meine Geschwister, reicher an Lebenserfahrung als ich, schlagen ja jedes Jahr vor, daß wir uns nichts schenken. Nächstes Jahr werde ich rechtzeitig darauf hinweisen, daß mir das auch recht ist. Das Brain wird sich dann von dem gesparten Geld einen spannenden Krimi, schicke Schuhe oder ein schönes Knäuelchen Wolle kaufen.

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9 Antworten zu Geschenke, Geschenke!

  1. Thomas schreibt:

    Tags? Kann es sein das du in letzter Zeit zu viel bloggst? 😉 Aber vielleicht ist ja was dran, aber dann sollte ich meine Tags schleunigst aktuallisieren lassen, dann werden auch sicher die Geschenke passender.

  2. pinkbuddha schreibt:

    Ja, doch, das mit den Tags ist ja quasi dasselbe Prinzip, das auch diese Online-Geschenke-Finder verwenden. Von daher ist man selbst ja auch eine Art Geschenke-Finder, und der Mensch denkt eben in Schubladen (urzeitliches Erbe) und solche Schubladen mit Tags zu vergleichen, finde ich schon recht naheliegend.

    Alles in allem sind das sehr, sehr schöne Geschenke, die du bekommen hast. In diesem Jahr gab es für mich leider kein Villeroy & Boch, aber ich steh da auch drauf. Noch mehr vom Hocker reißen mich nur Silberbestecke von Robbe und Berking… 🙂

    Den Filmkalender finde ich auch toll! Mit Kinderfotos bin ich in diesem Jahr zum Glück verschont worden… 😉

  3. Ratilius schreibt:

    Da bist du ja reich beschenkt worden!

    @PinkBuddha
    Meine Eltern sind ebaysüchtig geworden und bestellen bergeweise Silberbesteck, daher ist mir R&B inzwischen sogar ein Begriff 🙂
    Wenn man sich für soetwas begeistert, lohnt sich das Suchen, da die Preise ziemlich dramatisch von den Listenpreisen auf der Herstellerseite abweichen.

  4. Miss Sophie schreibt:

    R&B sagt mir leider nichts. Ich steh dafür ziemlich auf WMF. Am allermeisten steh ich bei Porzellan aber übrigens auf Wedgwood, aber das ist natürlich auch unbezahlbar. Für das Frühstücksset werde ich mir dann beim Einkaufsbummel noch eine Müslischale kaufen, denke ich.

    Mit Kinderfotos ist das wirklich so eine Sache, das wurde gut erkannt 😉 Ich finde meine Nichte schon überwiegend süß, aber ich würde es nun doch sehr komisch finden, mir das Foto, wie stellenweise vorgeschlagen, auf meinen Schreibtisch im Büro zu stellen. Wenn man nun Mann und Kinder hat, finde ich das ja o.k., aber auf die Konversation „Oh, Deine Tochter?“ – „UM GOTTES WILLEN! Meine Nichte!“ hab ich nicht so Bock. Sie kriegt ein Plätzchen in meinem Wohnzimmer.

  5. pinkbuddha schreibt:

    Wedgwood, oh ja.. Wieso bekomm ich sowas eigentlich nie zu Weihnachten?! 😉

    Fotos stell ich mir grundsätzlich nicht gern irgendwohin. Bilder auszusuchen ist schon eines der schwierigsten Dinge der Welt, da kommen mir doch keine blöden Schnappschüsse (womöglich von solchen Kindergartenfotografen…) ins Wohnzimmer. Außerdem fühle ich mich von Porträts latent beobachtet…

  6. Miss Sophie schreibt:

    Das Problem mit Fotos kenne ich. Deswegen habe ich auch ganz behutsam alle meine Freunde darauf hingewiesen, daß man mir mit Fotocollagen nicht so eine große Freude macht. Das wissen jetzt alle, damit gibt es also kein Problem.

    Hier in meinem Wohnzimmer habe ich allerdings ein ziemlich krasses 80er-Jahre-Familienproträt, auf dem ich noch ein kleines fettes Baby bin. Das Bild hing früher bei meiner Oma, deswegen habe ich es irgendwie gern. Außerdem hängt es so, daß ich es eigentlich nie sehe.

  7. pinkbuddha schreibt:

    Bilder, die so hängen, dass man sie nie sieht, sind natürlich irgendwie cool. Abgesehen davon finde ich Bilder von sich selbst, vor allem als Baby, eine Ausnahme der Regel. Sich selbst kann man doch nicht beobachten, oder?

    Eine Fotocollage habe ich mal geschenkt bekommen, die hängt innen in meinem Kleiderschrank… Aber hey, da guckt man jeden Tag rein. Da kann sich keiner beschweren.

  8. Miss Sophie schreibt:

    Innen im Kleiderschrank ist natürlich toll. Wissen die Schenker das auch? Bestimmt durchschnüffeln die jedesmal Deine Wohnung, wenn sie Dich besuchen, um zu sehen, wo ihr Geschenk hängt.

  9. pinkbuddha schreibt:

    Ja, das wissen die, ich habe das entsprechend logisch verklickert. Ich sag ja: Guck ich mir jeden Tag intensiv an! 🙂 Gleich darüber hängt auch mein Lieblings-Zeitungsartikel, den ich mir mal ausgeschnitten habe: „Macht Geld doch glücklich?“

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