Frühjahrsmüdigkeit

Man wird alt. Früher hatte ich nie Probleme mit dieser blöden Frühjahrsmüdigkeit. Überhaupt wird das bei Wikipedia nur als „Syndrom“ und nicht als „Krankheit“ geführt. Ich hab keine „Syndrome“. „Syndrome“ haben Leute, die vier Wochen nach der Umstellung auf die Sommerzeit behaupten, diese eine Stunde hätte sie total aus dem Rhythmus geworfen und sie wären immer noch nicht wieder auf dem Damm. Simulanten also.

Trotzdem bin ich gestern nur knallhart daran vorbeigeschliddert, ungefähr auf halber Treppe ins Obergeschoß wegzuratzen. Allerdings fand sich im Internet neben dem üblichen gutgemeinten Blödsinn (mehr Obst futtern, draußen rumwetzen und früher ins Bett gehen – als ob ich meine Schlafgewohnheiten ändern würde, nur weil die Erdachse schief ist) auch der sinnvolle Hinweis, das Schlafzimmer abzudunkeln. Die Sonnenstrahlen, die unsere Nasen noch im Schlaf kitzeln, verleiden uns nämlich die letzte Tiefschlafphase. Das klingt doch plausibel und scheint schon mal geholfen zu haben.

Damit der Post nicht ganz so wehleidig wird und da es außerdem ein probates Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit zu sein scheint, noch mal kurz der Link zu meiner neuesten I-Tunes-Erwerbung: Grace Kelly von Mika (kann man bei Klick auf den Link auch anhören). Aus der Rubrik: Wie Queen auf Speed oder: So blöd, daß es schon wieder gut ist.

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2 Antworten zu Frühjahrsmüdigkeit

  1. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Ich sag’s ja: Das beste Abdunkel-Mittel ist die Schlafbrille. Man glaubt es nicht, aber es wirkt echt Wunder. Meine Theorie ist, dass das angewandtes NLP ist. 😉 Man konditioniert sich quasi, besser zu schlafen bzw. einzuschlafen, wenn man die Brille trägt.

    Ansonsten bin ich weitestgehend von Frühjahrsmüdigkeit verschont, im Gegenteil fühle ich mich derzeit sogar überdurchschnittlich aktiv. Und was die Zeitumstellung betrifft, so glaube ich, dass je öfter jemand sagt „Eigentlich ist es ja erst … Uhr“, umso bewusster wird einem die Umstellung und daraus resultiert Verwirrung. Ich fahre gut mit der Strategie, einfach nie zu überlegen, wie spät es nach „alter“ Zeit wäre. So schwer ist das ja nicht…

  2. bullion schreibt:

    Frühjahrsmüdigkeit. Hmm. Jetzt da du es erwähnst fühl ich mich im Moment tatsächlich sehr müde. Liegt vielleicht auch an meinem nicht ganz optimalem Schlafrhythmus.

    Das mit der Brille hört sich interessant an. Dank Dachschräge hab ich ich Schlafzimmer keinen „richtigen“ (zu-und-dicht) Rollo, sondern nur so ein Dingsi zum runterziehen mit riesen Lücken am Rand. Kein Wunder also, dass das mit den Tiefschlafphasen nicht klappt! 😉

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