„Hallo Stoff!“ – „Hallo Gruppe!“

So, heute war endlich der erste Termin des VHS-Nähkurses. Und wie schon vermutet, hat er wirklich die besten Qualitäten für eine erfolgreiche Blogging-Serie.

Alles fing damit an, daß der Kurs nicht, wie vermutet, mit Renate und Günther war, sondern Günther war der Nachname von Renate. Das stand aber auch ziemlich komisch im Prospekt. Als nächstes durfte sich dann jeder kurz vorstellen. Geht es eigentlich nur mir so, daß ich die ganze Zeit überlege, was ich sagen soll, so daß ich gar nicht die anderen Namen und Stories mitkriege?

Dann gab es ein bißchen Stoffkunde und wir haben gelernt, daß der Stoff zu uns spricht. Eigentlich sollte damit ausgedrückt werden, daß z.B. Stoff mit kleinen Tierchen drauf so verarbeitet werden sollte, daß die Beinchen nicht nach oben schauen. Als Anschauungsobjekt wurde ein komplett kleingeblümter Beispiellstoff hochgehalten: „Was sagt er?“ Weiß nicht? Er nuschelt so? In unserem Kurs scheint es aber tatsächlich ein paar Stoffflüsterinnen zu geben, die auch den winzigsten Blümchen noch eine ganz klare Orientierung abgewinnen konnten.

Als letztes durften wir gegenseitig Maß bei uns nehmen, was ganz lustig war. Da trotz ausdrücklichem Hinweis im Prospekt, daß auch Männer mitnähen dürfen (auch ohne Günther…), noch nicht mal ein Quotenmann dabei war, ging das auch ganz problemlos über die Bühne. Ansonsten: Ein ganz doller Tipp, um dem anderen Geschlecht mal ein bißchen näher zu kommen, meine Herren! Nächstes Woche geht es dann schon richtig los mit Stoff und so.

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3 Antworten zu „Hallo Stoff!“ – „Hallo Gruppe!“

  1. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Ich hatte, das mal zur Männerquote, neulich mal einen Koch-Kurs bei der VHS gesucht, und da gab es auch „Kochen für Singles“, aber der war schon drei Monate im voraus ausgebucht, und da dachte ich so bei mir, dass da bestimmt nur Single-Frauen um die 30 abhängen, und ein Quotenmann…

    Vielleicht gibt es ja auch einen Kurs „Stoffflüstern“, dann aber mit Günther? Wäre ja mal eine Marktlücke. Aufbaukurs Stuffflüstern. Klingt gut.

    Das Phänomen mit der Vorstellungsrunde kenne ich. Am schlimmsten sind die Runden mit Motto, z.B. jeder stellt sich vor und erzählt dabei eine krasse Geschichte von sich, die sich jeder merken kann. Dann muss ich so lange überlegen (inzwischen habe ich aber eine parat, für alle Fälle), dass ich den anderen nicht wirklich zuhöre. Und egal was Evolutionsbiologen sagen, ich kann nur schwerlich gleichzeitig zuhören und was anderes machen.

  2. Miss Sophie schreibt:

    Eine krasse Geschichte? So nach dem Motto: „Wie ich mal Kartoffelsalat eingetuppert habe und der nach einer Woche nicht mehr so richtig frisch war und ich den trotzdem zum Landfrauenpicknick mitgenommen habe?“ Spannenderes hätte man da wahrscheinlich nicht rausgekriegt. Mir selber wäre aber auch überhaupt nichts eingefallen. Obwohl das an sich eine gute Idee ist, um sich Leute zu merken.

  3. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Ja, so eine Geschichte. Blöd ist, dass das meistens negative Geschichten sind. Einmal habe ich bei sowas erzählt, wie ich mal mit dem Auto beim Herausfahren aus der Garage das halbe Garagentor mitgenommen habe. Führte zu keinem guten Bild bei den anderen.

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