Entspannung überall

Manchmal kauft man ja Produkte, von denen man spontan total überzeugt ist. Ging mir heute auch mal wieder so.

Weil nächste Woche eine kleine Dienstreise ansteht (dazu noch rechtzeitig mehr. Es geht nach Bern und natürlich hat das Hotel W-LAN), stand der Kauf eines notwendigen Utensils an. Schließlich ersetzt die Uni im Grunde nur Kosten für inakzeptable Hotels und wenn es schon einen guten Internet-Zugang und ein eigenes Klo auf dem Zimmer hat, dann würde es mich nicht wundern, wenn sie an den Vorhängen gespart haben.

Eine solche Schlafbrille scheint schon mal an sich ein irres Konzept zu sein. Dazu muß ich sagen, daß ich bei Licht überhaupt nicht schlafen kann. Vielleicht noch mal hundemüde 10 Minütchen in einen unruhigen Schlaf auf dem Sofa fallen, aber in ungewohnter Bettstatt einmal morgens um 6 vom guten alten Fixstern geweckt, gibt es keinen Weg zurück in Morpheus‘ Arme für mich. Das Produkt trägt sich angenehm und vielleicht werde ich es heute Nacht schon mal testen, damit auch gleich in der ersten Reisenacht erholsamer Schlaf winkt.

In der Packung befand sich auch gleich noch ein paar Ohrstöpsel „zur Entspannung zu Hause oder während der Reise geeignet“. Eine herrliche Idee, oder? Augen zu, Ohren zu, die Welt kann mich mal. Falls man demnächst in der Bahn, auf Familienfeiern oder bei Vorträgen am Institut eine weibliche Gestalt mit blauer Schlafbrille und gelben Ohrstöpseln sieht, dürfte ich das sein.

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3 Antworten zu Entspannung überall

  1. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Schlafbrillen sind nicht nur praktisch (jetzt auch gerade im Sommer, wo es lange hell und kurz dunkel ist), sondern auch stylish! Und beeindrucken potentielle Bett-Teiler! Es ist aber, so wenigstens meine Erfahrung, anfangs ziemlich ungewohnt, mit so einem Teil zu schlafen. Manchmal habe ich es nachts auch irgendwie wieder abgeschüttelt, wodurch die aufgehende Sonne dann nicht gerade abgehalten wird von meinen Augen…

    Meine hat allerdings nur einen Riemen, deine scheint ja zwei zu haben. Macht man dann hinter jedes Ohr einen oder wie?

  2. Miss Sophie schreibt:

    Das Testschlafen gestern hat auch nicht so recht geklappt, aber ich werde es weiter versuchen. Beide Riemen kommen rund um den Kopf, man kann nur einen über und einen unter das Ohr nehmen. Aber die Riemen sind ein bißchen zu locker, vielleicht muß ich da noch einen Knoten reintüteln. Und dann drückt das hoffentlich nicht am Schädel.

  3. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Ach so, jetzt verstehe ich das Doppel-Riemen-Prinzip. Dann schüttelt man die vielleicht nachts auch nicht so leicht ab… Na ja, wenn die ein bisschen locker sitzen, ist das schon ungünstig. Aber ich sag ja: Man muss sich da erst mal dran gewöhnen. Die Brille verrutscht ja auch ein bisschen, wenn man sich z.B. auf die andere Seite dreht. Aber das Gewöhnen geht schnell. Und dann hat man einen total dunklen Schlaf!

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