Für Experimentierfreudige

Einer guten Tasse Tee hin und wieder bin ich ja nicht abgeneigt. Gern schlurfe ich am Teeregal im Supermarkt vorbei und informiere mich über die neuesten Produktinnovationen auf dem Gebiet der Aufgußgetränke. In der Vergangenheit mußte ich dabei z.T. mit bitterer Enttäuschung bemerken, daß einiges, was gut klingt (Karamell, Vanille, Kakao) beschissen schmecken kann (alter Autoreifen mit Lakritz). Und so bleibt so mancher Tee oft bestaunt doch nie gekauft.

Heute gab’s im besten Supermarkt der Welt aber mal was richtig Praktisches: Eine finest selection von 30 Messmer-Tees – jeweils mit zwei Teebeuteln vertreten. Testen nach Herzenslust – toll!

(Nebenbei ein Ratespiel: Was für Gegenstände aus der Küche meiner Eltern sind noch erkennbar? Und was ist wohl das Zeug in der Schüssel?)

Doch zurück zum Tee: Als wäre die Einbindung des Fotos mittels Picasa noch nicht genug Google-Weltherrschafts-Unterstützung, hab ich ein kleines Stiftung-Warentest-Projekt angefangen und eine Liste mit Bewertungen der Tees erstellt, die aber noch sehr unvollständig ist. Und nun widme ich mich „Momenten der Liebe“.

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13 Antworten zu Für Experimentierfreudige

  1. Ratilius schreibt:

    @Küchengegestände: Wasserkocher, Messerblock und Pikachu?

    So eine Probepackung ist sicher besser, als gleich eine ganze Packung ungenießbaren Tees am Hals zu haben. Es verkleidet sich schließlich nicht jeder gleich als Indianer um
    aus Protest Tee über Bord zu werfen.

  2. Miss Sophie schreibt:

    Das gibt zwei Punkte, nur Pikachu ist ziemlich daneben 😉

  3. Ratilius schreibt:

    Dann eine gelbe Bärenkerze neben einem IKEA Bleistift?

  4. cinnamon2007 schreibt:

    Das muß doch rauszukriegen sein…
    Ein umgebasteltes Überraschungsei vielleicht?

  5. Miss Sophie schreibt:

    Der IKEA Bleistift wurde ziemlich gut erkannt – Glückwunsch! Kerze ist richtig, Bär allerdings nicht. Es ist saisonaler und bald wieder aktuell.

  6. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Ich würd ja Osterhase sagen, aber ist der bald wieder aktuell? Und gelbe Nikoläuse gibt es nicht. Das Rote kann ich ja noch raten: Kirschsaft?

    In Sachen Tees ist es zwar wirklich praktisch, so eine Probierpackung zu haben (als Kind wollte ich immer diese Kellogg’s-Probierpackungen, wo es von jeder Cornflakes-Sorte ein Päckchen drin gab, durfte ich aber nie), allerdings trinke ich, wenn es um Teegenuss gibt, ja doch gern den Tee aus einem Teegeschäft, und nicht Beuteltee. Da gibt es auch manchmal Geschenksets mit vielen kleinen verschiedenen Teesorten.

  7. Miss Sophie schreibt:

    Ah, da erkennt man den Teesnob 😉 Ich steh aber zu meiner Liebe zu Teebeuteln. Ich hab auch mal einen Bericht im Fernsehen gesehen, daß Beuteltees viel aromatischer sind und auch viel mehr von den Inhaltsstoffen des Tees enthalten, weil die Blätter kleingeschnitten sind und deswegen über eine größere Oberfläche und mehr Schnittkanten das Aroma abgeben.

    Osterhase und Kirschsaft sind beides falsch…

  8. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Ich bin gern ein Snob. 😉 Diese Pro-Beuteltee-Argumentation halte ich übrigens für reinen Lobbyismus der Teeindustrie. 😉

    Hat die Kerze was mit Weihnachten zu tun oder vielleicht Halloween? Anders kann ich mir saisonal dann nicht mehr erklären. Und die rote Flüssigkeit: Ist es ein Saft oder hat es eine eher geleeartige Konsistenz?

  9. bullion schreibt:

    Schöne Sache. Wäre was für meine Frau Mutter – die Teetrinkerin schlechthin. 🙂

  10. Frau awa schreibt:

    Das Rote da, das ist Rote Grütze … ich wünschte, es wäre was anders … 😉

  11. roberto schreibt:

    Ne Kürbiskerze?
    Und darunter das aktuelle Volkshochschulheft der Region… 😉
    Schließe mich zudem der Roten Armee Fraktion… ääääh, der Roten Grütze Fraktion an 🙂
    Und rechts ragt doch der Schwanz einer Teebeutelpresse ins Bild, oder ist es nur ein Löffel?

    Schnittkannten, Oberfläche, Snob, etcetera… wichtig ist meiner Meinung nach eher, was für eine Qualität der Tee hat. Und da ist es leider so, dass wie in den rosa Aufschnitt jeder Müll reingeraspelt wird, den die Fleischerei hergibt 😉 (und Kompliment an die Ausnahmen!), genauso auch in Teebeutel eher die niedrigeren Qualitätsstufen an Ceylon oder Darjeeling einsortiert werden. Das kann man dann zwar durch Aromatisierung scheinbar verfeinern, aber ob aus den kleingeschnittenen Teilchen dann mehr und besseres Teearoma (und Gerbstoffe, und Tein, usw.) abgesondert wird, bleibt dahingestellt.
    Beim losen Tee sieht man halt, ob man die oberen Tips (Spitzen) des Tees erhält, und somit die sanftesten, wertvollsten vertreter der Sorte, oder viel Müll dazwischengemischt wurde, usw.
    Okay, ich weiß, bin ein Klugscheißer 🙂 Vor allem aber, weil ich grundsätzlich zu 80% Beuteltee trinke 😉 Ich liebe Tee, einfach… mehr, als ich Zeit dafür hab, leider.
    Der lose bekommt seine Zeremonie zu besonderen Gelegenheiten halt.
    Wenn man Muße hat.

    Gute Idee, die Teesammlung. Wo gibt es sie?

  12. Miss Sophie schreibt:

    So, dann sind wohl alle Geheimnisse aufgeklärt. Rote Grütze ist natürlich richtig (wie könnte es in Hamburg anders sein? 😉 )! VHS-Programm und Kürbiskerze stimmen auch! Glückwunsch an alle Teilnehmer!

    Der beste Supermarkt der Welt ist ein Edeka, vielleicht gibt es die aber auch in anderen Edeka-Märkten.

  13. roberto schreibt:

    Na dann werd ich mal als selber Göttinger beim Eck-Edeka vorbeischauen, ist ja die Studenten-Hochburg oder? 😉

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