I’m back

Sodale, da wär ich wieder. Zurück aus dem Kein-Internet-Zuhause-Zeitalter. Wie letztendlich Abhilfe geschaffen wurde, ist nun aber schon eine längere Geschichte…

Von Anfang an lag ja, da nix mehr ging, der Verdacht nahe, daß bei meinem Speedport vielleicht nur das Netzteil schrott wäre. Schlau wie ich bin, testete ich das natürlich als erstes. Indem ich das Netzteil vom Telefon abbaute und einstopfte. Was in der gleichen Ecke liegt und wo der Nupsi paßt, das paßt auch sonst, sag ich ja immer. Nichts tat sich, also lag es daran wohl nicht. Und schon war der Ersatzspeedport unterwegs, von dem sich im übrigens natürlich keine Rechnung mehr finden ließ. Den werde ich den Telekomikern also gleich morgen wieder zurückschicken.

Ein älteres Ersatzmodell wurde für wenige Euro bei Ebay ersteigert, brauchte aber ziemlich lange. Und als es gestern immer noch nicht da war, überkam mich das Bedürfnis, mir den Speedport mal von innen anzugucken. Ich habe wirklich null Ahnung von Elektronik, aber in meiner naiv-süßen Art denke ich mir immer: „Man muß das erstmal aufschrauben, dann findet man den Fehler sofort.“ Nun, aufschrauben ließ sich das Ding nicht, doch mit ein wenig handwerklich geschickter Hilfe ließ es sich immerhin aufbrechen. Und innen sah alles super aus. Na gut, wie das Innenleben von so einem Router eben aussieht. Ich war so schlau wie zuvor, kam aber zufällig auf die Idee, mir noch mal das Netzteil vom Telefon anzugucken. Tatsächlich stellte sich heraus, daß das nur 9,5 statt 12 Volt ausspuckte. Kein Wunder also, daß sich da nichts tat. Nachdem ich einen in seine Einzelteile zerlegten Speedport vor mir hatte, kam mir also plötzlich der Gedanke, daß dieser vielleicht doch völlig intakt gewesen war.

Nun, um es kurz zu machen: Heute im Saturn ein Universal-Netzteil gekauft, auf 12 Volt gesteckt und in den zwar arg lädierten aber verdammt standhaften Speedport gesteckt, Ergebnis: Alles läuft wie eine Eins! Die Dinger halten auf jeden Fall eine Menge aus. Respekt, meine liebe Telekom!

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4 Antworten zu I’m back

  1. bullion schreibt:

    Es ist doch irgendwie immer so, dass man sich stundenlang mit der Fehlersuche aufhält und das eigentliche Problem letztendlich ganz offensichtlich gewesen wäre. Egal ob Hardware, Software, Konzepte, Spiele, Beziehungen oder was weiß ich. Muss ein allgemeingültige Regel des Lebens, des Universums und des ganzen Rests sein.

    …und jedes Mal fällt man wieder darauf rein!

    Schön auf jeden Fall, dass du wieder da bist! 🙂

  2. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Sehr schöne Geschichte. Aber man muss ja auch mal wissen, wie so’n Speedport von innen aussieht. Ich habe vor Jahren mal einen Fernseher aufgeschraubt und versucht, daraus schlau zu werden. Hat nicht wirklich geklappt.

    Ansonsten kann man ja aus solchen Erfahrungen nur lernen. 🙂 Und einen Speedport hast du auch gespart.

  3. Inishmore schreibt:

    Ich sag „Hello again“.
    Geräte von der Telekom müssen viel aushalten können, soll ja Leute geben, die während dem Herumhängen in Hotline-Warteschleifen dort reinbeißen.

  4. Ratilius schreibt:

    Gratulation zur gelungenen Operation.

    Wie es sich anfuehlt kein internet zu hause zu haben, kenne ich inzwischen auch – ein Tag kann ueberraschend lang sein. 🙂

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