Die Bahn macht’s spannend

Normalerweise ist mir ja pupsegal, was die Bahn so treibt oder auch nicht. Aber leider fährt der Metronom nicht überallhin. Noch nicht zumindestens. Jedenfalls nicht zu meinem ersteigerten Zahnarzt, bei dem es morgen in die heiße Phase im Brückenbau gehen soll. In das abgelegene Dentisten-Dörfchen fährt nämlich nur eine putzige Regionalbahn (mit der ich auch sehr gerne fahre, wie man hier noch mal nachlesen kann). Und jetzt sitzen die Herren Mehdorn und Schell da irgendwo in Frankfurt rum und kommen nicht zu potte. Dabei würde ich wenigstens gerne wissen, ob ich morgen tatsächlich eine halbe Stunde früher aufstehen muß, um mit dem Bus zu fahren. Geschädigt durch jahrelanges Schulbusfahren und das Fehlen von Alternativen („Wieso sollen Mama und Papa Dich nach Bergedorf fahren – da fährt doch ein Bus! Und Busfahren macht so großen Spaß!“) finde ich Busfahren großen Mist. Busfahren ist irgendwie total 20. Jahrhundert. Busfahren ist irgendwie präpubertär. Busfahren ist einfach uncool. Und die Busfahrt geht über Uslar. Wo zur Hölle soll das sein? Ich finde es jedenfalls bedenklich, auf einen Anschlußbus in einer Stadt angewiesen zu sein, die es auf den meisten Karten gar nicht gibt. Wo sollen die denn im Notfall bitte die Rettungstrupps hinschicken?

Also, Jungs, reißt Euch mal ein bißchen zusammen und laßt die Räder wieder rollen.

Zum Abschluß noch mal ein persönlicher Gruß an meine Mama, die seit Sonntag „drin“ ist, also im Internet. Wenn das mit dem Doppelklick geklappt hat 😉 (<- Das ist ein Zwinkersmiley, Mama. Dann ist das nicht böse gemeint…) Viel Spaß noch beim Surfen!

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4 Antworten zu Die Bahn macht’s spannend

  1. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Busfahren ist tatsächlich das Schlimmste vom Schlimmen, finde ich. Vermutlich hängt diese Ansicht tatsächlich unmittelbar mit dem früheren Buskind-Dasein zusammen. Ich musste auch immer den Bus nehmen, teilweise war der eine halbe Stunde vor Schulbeginn schon an der Schule! Dann war es irre früh und man musste in der Schule unnötig rumsitzen! Kein Wunder, dass ich einen Bus-Knacks zurückbehalten habe… Außerdem: Durch die Fahrpläne steigt ja auch keiner durch.

    Dann ist die Bahn doch das kleinere Übel, aber der Streik macht’s kompliziert. Wäre nicht vielleicht ein Autofahrt das Praktischste?

  2. Miss Sophie schreibt:

    Autofahren an sich wäre praktisch, aber mein Auto steht in Hamburg, denn dort brauche ich es dringender als hier. Dann hätte ich also statt mit der Bahn mit dem Auto nach Göttingen fahren müssen und das mag ich nicht gerne. Die vier Stunden im Metronom kann man arbeiten, lesen, Video glotzen und mit dem Auto sind es 2,5 Stunden konzentriertes Fahren. Mit der Regionalbahn heute hat aber alles super geklappt. Vielleicht poste ich später noch Einzelheiten.

  3. Dr. T. Le Vision schreibt:

    Na, Hauptsache, alles ist glatt verlaufen und die Zähne sind auch wieder alle in Ordnung. Und schmerzfrei.

    Ich finde Bahnfahren zwar wesentlich unentspannter als Autofahren – wer kann den ernsthaft arbeiten, wenn neben und hinter und vor einem fremde glotzende, redende Menschen sitzen?! – aber das ist ja alles Ansichtssache. Du kannst vermutlich besser abschalten als ich. 😉

  4. Ratilius schreibt:

    Die Buskinder hatten dafür immer ihre (abeschriebenen?) Hausaufgaben…

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