Urlaub in Garmisch-Partenkirchen

Während den vier Jahren meiner Promotion war ich ganz genau einmal rein privat urlaubsmäßig unterwegs, insofern hatte ich mir ein kleines bißchen Entspannung doch verdient, fand ich. Und so wurden fünf Tage Wellness und Wandern in Garmisch-Partenkirchen gebucht.

Clouds climbing up the mountains

Hach ja, Garmisch, dort habe ich, als ich noch klein war, einige Urlaube mit meinen Eltern verbracht. Da die gesamte Familie Miss Sophie dem Skisport gegenüber skeptisch eingestellt ist, wurde viel gewandert, gerodelt oder das Alpspitz-Wellenbad aufgesucht. Ja, in Garmisch habe ich sogar schwimmen gelernt, wobei ich eigentlich bis heute nicht so richtig gut schwimmen kann. Egal, also was ich kann, habe ich jedenfalls dort gelernt – stets motiviert durch Aussichten wie „Komm, noch eine Bahn und Du darfst Dir ein Asterix-Heftchen aussuchen!“ :-). Das Rodeln lief übrigens nicht ganz so gut wie das Schwimmen, ich hatte da ein ziemlich traumatisches Erlebnis am Rodelhang, als ich ein bißchen „Off-Road“ unterwegs war, wo leider Leute standen…

Olympic ski jump

Olympic ski jump

Ist natürlich ein kleines Risiko, dann irgendwohin zu fahren, wo man lange nicht mehr war und viele schöne Erinnerungen hat. Aber Garmisch hat mich nicht enttäuscht, am ersten Abend lief ich begeistert durch die Fußgängerzone und mußte erstmal zu Hause anrufen, daß fast noch alles genau so ist wie früher. Oh Mann, ich steh einfach drauf, wenn Sachen so sind wie früher…

Lüftlmalerei

Leider war nicht genügend Zeit, um alles zu erkunden, deswegen habe ich mir auch fest vorgenommen, möglichst bald mal wieder vorbeizuschauen. Natürlich war ein Besuch auf der Zugspitze Pflicht, wo ich strahlenden Sonnenschein und eine 160km weite Sicht genießen konnte. Und im Zugspitzcafe gibt es sogar einen Hotspot! Herz, was willst Du mehr?

Zugspitz Panorama

Snow vehicles

Mir ist übrigens aufgefallen, daß ich Seilbahnen gegenüber nicht mehr ganz so aufgeschlossen bin wie früher. Damals hieß es ja einfach: Mama und Papa gehen da rein, also keine Sorge, und wenn man an so einem Ständer vorbeifährt gibt das ein superlustiges Hubbeln im Bauch. Heute heißt es eher: Sind 5cm eigentlich wirklich dick für ein Stahlseil? Wie viel wiegen wohl die ganzen Skifahrer hier in den Gondel? Und: Waaaaah, mein Magen!

Zugspitze

Ein weiterer Besuch wurde der Partnach-Klamm abgestattet, auch dort war ich regelmäßig schon mit meinen Eltern. Naja, und so eine Klamm verändert sich in ein paar Jahren natürlich ganz besonders wenig! Da wir ja einen sehr kalten Winter hatten, zeigte sich das Naturereignis auch in seinem besten Licht, unzählige Eiszapfen schmückten die Klammwände und ich kam aus dem Knipsen gar nicht mehr raus. Nächstes Mal nehme ich mir aber eine Taschenlampe mit, für Nachtblinde sind diese Tunnel wirklich saubrutal.

Partnach Gorge Partnach Gorge

Wenn meine Füßchen nach einem halben Tag wandern etwas flau wurden und außerdem die Sonne hinter der Alpspitze unterging, ging es ins hoteleigene Spa. Wow, Spas sind super! 🙂 Zum Glück hatte ich mir ein ziemlich kleines Hotel ausgesucht, und im Spa-Bereich konnte man wirklich herrlich die Seele baumeln lassen und entspannen. Außerdem konnte man sich in einer Sauna und noch allerlei saunaähnlichen Einrichtungen (Dampfbad und so) anschmoren lassen. Highlight bildeten eine dazugebuchte Massage und, richtig geil, ein Entspannungsbad in einer absolut fukrassen Hightech-Badewanne, an die man einen iPod anschließen konnte. Das Ding wummerte dann sacht mit den Bässen der Entspannungsmusik. Ein Superteil für jeden Sanitärbereich – auf dem Ding hätte ich ja gerne mal „Single Ladies“ oder so laufen lassen 😉

Partnach Gorge

Jeden Abend gab es noch „all inclusive“ ein Fünf-Gänge-Menü, wunderbar! Entspannt und genudelt habe ich nach fünf Tagen die Heimreise angetreten und freu mich schon auf ein Wiedersehen in GAP! 🙂

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5 Antworten zu Urlaub in Garmisch-Partenkirchen

  1. bullion schreibt:

    Wow, wirklich tolle Bilder! Besonders die Farben kommen ja bombastisch raus. Da zieht es ja selbst mich als absoluten Skifahr-Ignoranten in die Berge. Auch die entsättigten Schanzenbilder sind klasse. Da sieht man erst einmal wieder welche Möglichkeiten einem die Fotografie bietet.

    Der restliche Urlaub (Wellness, 5-Gänge usw.) hört sich übrigens auch sehr gut an! 🙂

  2. Miss Sophie schreibt:

    Wow, das erste Mal, daß einer den „like“-Knopf gedrückt hat, voll cool!
    Ich speichere meine Bilder alle als RAW-Dateien und bearbeite sie dann in Lightroom nach. Kenne mich damit nicht so richtig aus, aber es macht einfach Spaß an den Reglern zu drehen und verschiedene Presets auszuprobieren. Vor allem die Farbstrahlkraft kann da manchmal dramatisch erhöht werden, außerdem baue ich auch gerne noch eine kleine Vignettierung ein.

  3. bullion schreibt:

    Ah, interessant. Das mit RAW habe ich bisher gelassen, da mir der Speicherplatz (noch) zu wichtig ist und ich mich ja kenne: Da würde ich bestimmt auch die Originale aufheben. Zudem fehlt mir ein gutes Programm zum Bearbeiten, wie eben Lightroom. Zwar war eins von Canon dabei, doch das ist sehr träge und nicht sonderlich intuitiv. Bisher habe ich jedoch auch mit der Kombi JPG und Photoshop gute Ergebnisse erziehlt, doch mal sehen was noch so kommt.

    Hehe, eine Vignettierung baue ich auch gerne mit ein. Umso lustiger, dass die meisten Fotografen möglichst darauf achten keine Vignettierung in ihren Bildern zu haben. Ich find’s aber auch (wenn es zum Bild passt) sehr schick!

  4. kreuzberger schreibt:

    Wirklich sehr tolle Bilder, die außerdem meine Vorfreude aufs Snowboarden weiter steigern. 🙂

  5. girlmeetspearl schreibt:

    Kompliment! Tolle Bilder!

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